Die Konzertpianistin, die kein Popstar sein möchte ...
Als klassische Konzertpianistin unter ihrem bürgerlichen
Namen seit Jahren erfolgreich mit Solo-Auftritten
und philharmonischen Orchestern auf Tour, präsentiert
sie nun als Sej ihr Debut-Album, das voll
mit zarten und gleichsam starken Eigenkompositionen
gestaltet ist.
Die in Berlin lebende Japanerin (geboren in Toyama
an der Westküste Japans) erhielt mit fünf
Jahren ihren ersten Klavierunterricht und gewann bereits
ein Jahr später den 1. Preis beim Fukui-Klavierwettbewerb
in Toyama. 1989 wechselte sie zur renommierten Toho
Highschool für Musik in Tokyo, ihr Klavierstudium,
das sie an der Hochschule der Künste Berlin absolvierte,
beendete sie an der Hochschule für Musik Hans
Eisler mit dem Konzertexamen, das sie mit Bestnoten
abschloss.
Sie ist Trägerin des Beethovenpreises für
Kammermusik mit Cello, den sie beim 15. Concorso Internazionale
in Caltanissetta (Italien), erhielt und trat als Solistin
mit Orchestern wie den Berliner Symphonikern, sowie
während mehrerer Japan-Tourneen auf.
Schon während der Anfangsjahre in Europa bestritt
sie mehrere kammermusikalische Konzertreihen mit Violoncello,
Schlagzeug und Saxophon, es folgten zahlreiche Solokonzerte
und Klavierabende in Europa und Japan. 2004 gründete
sie dann das aus drei jungen Pianistinnen bestehende
Trio XINOWA SEJ.
Daraus resultierte dann auch, produziert von testacosa
(aka Andreas Köpf) das Projekt Sej:
von leicht klassisch angehauchten romantisch-melancholischen
Titeln bis hin zu blumig-leichten Pop-Songs mit Ohrwurm-Charakter.
Ein Popstar möchte sie nicht sein, doch die Promo-CD
sorgt in Japan bereits für eine Fan-Hysterie, die
man sonst nur bei Popstars kennt. Man darf also gespannt
sein ...