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UNDO UNDO, das neue Album von Barbara Lahr

Schon als Barbara Lahr mit Bands und Projekten wie "Guru Guru", "Sanfte Liebe" oder "Janet the Planet" unterwegs war, Filme für Arte machte oder mit dem "NoTone Orchester" aus alten mit Saiten bespannten Auto- und LKW-Reifen schräge Töne lockte, war klar,
dass Barbara Lahr sich nicht an herkömmlichen musikalischen Konventionen orientiert. Schon früh wurde Ihr eigenwilliger Weg vorgezeichnet. So erhielt Barbara Lahr dafür bereits 1989 den Deutschen Rockpreis und 1990 den Studiopreis des WDR.

Spätestens dann als Front-Sängerin von De-Phazz auf dem vielbeachteten Debut-Album "Detunized Gravity" im Jahre 1997 (kurz vorher erschien ihre erfolgreiche Maxi-Single "Good Boy",
bei der das Video auch prompt bei VIVA und MTV auf Rotation kam!) stand sie in dem zurecht verdienten Rampenlicht.
Ihre Songs sind wunderschön und heben alle bekannten Klassifizierungen auf schrieb das Loop-Magazin und treffender kann man es eigentlich nicht formulieren!
Nach diversen De-Phazz-Features und ihren beiden Solo-Alben "Lyrical Amusement" (1998) und "Rainbow Line" (2001), bietet uns Barbara Lahr nun mit UNDO UNDO eine weitere Facette ihrer Singer-Songwriter-Qualitäten: Sie singt über das Leben - ihr Leben: Verliebtheit, Liebe, Abschied, Trauer, Alter, Vergänglichkeit, Reife, Offenheit, Nähe, Entschlossenheit, Entscheidungen, von ganzem Herzen zu leben.

Sätze wie I m a 49 year old woman and I don t know anything (what is live) oder don t use your elbows you better use your head. ... don t play the clown my baby? (clown) gehen tief unter die Haut, berühren die Seele und lassen Innehalten, während let the snake wait under his weed and the writing be of words, slow and quick, sharp to strike, quiet to wait, sleepless (sleepless) fast schon im Stile eines Jim Morrisson zu einem wilden Tanz einlädt.
Ein Album zum Zuhören, aber ohne muss; keine lauten Töne, die nervös machen, sondern sinnlich und persönlich sind; Musik, die man gerne hört, um in eine süße Melancholie hinein zu gleiten.
Dazu meint Barbara Lahr:Die Musik soll ein ganz klein bisschen wehtun, aber schön. Ein ganz klein wenig traurig machen, aber keinesfalls düster sein, sondern schön und froh; ein tiefes Gefühl - spürbar, berührend...
Zum Albumtitel UNDO UNDO sagt sie: Das "nicht machen" rückgängig machen bzw. etwas rückgängig machen oder auseinander nehmen und etwas anderes daraus machen - so funktioniert mein Kopf.

Erlebt man Barbara Lahr im Studio und draußen in der Natur mitten im Niemandsland, scheinen Raum und Zeit stehen zu bleiben, während sie Musik macht, spricht, sich bewegt..  etwas Mysteriöses und Mystisches gleichermaßen umgibt sie, das auch in der Musik spürbar wird: scheues Reh, reife Frau, zeitlose Schamanin...
UNDO UNDO ist genau das richtige Antidot gegen das "Kick n Rush"-Leben, das sich in unserer Gesellschaft immer mehr etabliert. Ein ruhiges gefühlvolles Album voller Poesie und Schönheit.